Die Komplexität von Bewerbungsunterlagen

Die Komplexität von Bewerbungsunterlagen

Über die Kunst der gesamtheitlichen Betrachtung beim Parsen

Wenn man an semantische Informationsextraktion aus Dokumenten - egal welcher Art - denkt, so denkt man in erster Linie an die Analyse von einfachem Text, also aneinandergereihte Zeichenketten. Dies ist zweifelsfrei korrekt und auch die Kernkomponente jeder hierauf spezialisierten Applikation, wirklich fortschrittliche Informationsextraktion geht jedoch entscheidend weiter.

Bewerbungsunterlagen parsen

Wir bei JoinVision haben seit jeher analysiert, wie ein Mensch ein Dokument verarbeitet und dessen Inhalt binnen kürzester Zeit erfasst und kategorisiert – und das mit einer Präzision, die von Maschinen lange Zeit unerreichbar blieb. Dabei treffen mehrere wissenschaftliche Disziplinen aufeinander: Cognitive Science, Machine Learning, (Computer)-Linguistik und nicht zuletzt auch Mustererkennung.

Um dieses Thema eingehend zu untersuchen, haben wir in der Vergangenheit gemeinsam mit den größten nationalen Universitäten mehrjährige Forschungsprojekte durchgeführt. Dabei wurde uns relativ rasch bewusst, dass die klassische Herangehensweise, die auch heute noch überall gang und gäbe ist, nämlich die eindimensionale Analyse eines Textes, nicht einmal ansatzweise dem entspricht, was das menschliche Gehirn tut, wenn es einen Text analysiert.

Dieser Weg würde also über kurz oder lang in eine Sackgasse führen, wie der eine oder andere vielleicht schon bemerkt hat, der sich ebenfalls mit der Analyse komplexer Dokumente wie bspw. Lebensläufen beschäftigt. Um näher an die kognitiven Fähigkeiten des Menschen heranzukommen, muss man ein Dokument gesamtheitlich betrachten und alle, wirklich alle Parameter berücksichtigen: Format, Größe, Abdeckung, das komplette Layout, Farbgebung, Schriftsatz, usw. usf.

Nicht weniger als 150 Parameter, die nichts mit dem textuellen Inhalt, den Buchstabenketten, zu tun haben, haben wir bei JoinVision als relevant identifiziert. Viele von ihnen beeinflussen die zahlreichen Schritte unserer komplexen Information-Extraktion-Pipeline maßgeblich, die wiederum die Grundlage vieler unserer semantischen Produkte und Module bildet, seien es unsere Parser CVlizer und JOBolizer oder auch deren Module HRclassifier, HRcapture und HRmerger. Zehntausende Zeilen hochoptimierter Programmcode erledigen das, was ein Mensch im Bruchteil einer Sekunde mit einem beiläufigen Blick aus dem Augenwinkel genauso präzise erledigt. Und er benötigt kaum länger dafür, denn die Nachbildung kognitiver Fähigkeiten ist nicht nur enorm komplex, es ist auch sehr, sehr rechenaufwändig. Nicht umsonst sind semantische Applikationen ein Paradebeispiel dafür, wie man selbst modernste Hardware in Windeseile an ihre Grenzen bringt.

Doch die Mühe lohnt sich, denn der betriebene Aufwand ermöglicht es uns, unserem hehren Ziel, der Intelligenz und den Fähigkeiten des Menschen bei der Analyse und dem Matching von Dokumenten im Recruiting-Bereich ebenbürtig zu werden, einen Schritt näher zu kommen.

Und was haben unsere Kunden davon? Sie finden in unseren semantischen Produkten die präzisesten und qualitativ hochwertigsten Werkzeuge am Markt und kommen in den Genuss einer "echten" semantischen Analyse ihrer Dokumente. Und als angenehmer Nebeneffekt: unsere Kunden können in unserem Ergänzungstool HRcapture das Originaldokument sehen und bearbeiten und nicht irgendein abstrahiertes Textkonvolut.

Mehr Infos zu unseren semantischen Extraktions-, Such- und Matching-Tools gibt es hier.


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JoinVision ist führender Anbieter mehrsprachiger semantischer Recruiting-Technologie. Mit CVlizer und JOBolizer werden Bewerberunterlagen bzw. Stellenanzeigen automatisch erfasst, analysiert und beschlagwortet. Die Applikation MatchPoint liefert einen automatischen One-Klick-Vergleich von Bewerberprofilen mit Job-Angeboten und umgekehrt. HRexplorer bietet zusätzlich auch den Zugriff auf externe Stellenanzeigen- und Bewerberdatenpools.

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