Machine Learning - die neue Wunderwaffe im Digital Recruitment?

Machine Learning - die neue Wunderwaffe im Digital Recruitment?

Ein Teilgebiet künstlicher Intelligenz vor dem HR-Ritterschlag

Technologien aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz, insbesondere das maschinelle Lernen, welches ja nur ein, zugegeben immer gewichtiger werdendes, Teilgebiet selbiger darstellt, sind als die Wunderwaffe in der Entwicklung moderner semantischer Applikationen in aller Munde - und das nicht erst seit gestern.

Machine Learning

Dieser Trend hält natürlich auch im Recruiting Einzug und verspricht, zahllose Probleme mit menschenähnlicher Präzision, nur ungleich schneller, zu erledigen.

Aber ist es wirklich so einfach, wie vielerorts propagiert wird? Genügt es, einen mehr oder weniger komplexen Algorithmus mit einer ausreichenden Menge an Daten zu füttern und die Herausforderungen, denen man sich in der Entwicklung "intelligenter" Software wie semantischer Parsing- und Matching-Applikationen stellen muss, gehören der Vergangenheit an?

Bei JoinVision befassen wir uns seit annähernd zehn Jahren mit dem Einsatz verschiedenster Algorithmen aus dem Bereich des Machine Learnings in unseren Produkten und haben festgestellt, dass diese vielerorts propagierte Vorstellung nur sehr eingeschränkt Gültigkeit hat. Die vielfältigen Algorithmen, die man gemeinhin den Methoden des maschinellen Lernens zuordnet, sind zweifelsfrei mächtige Werkzeuge für eine Vielzahl an - vordergründig - statistischen Problemen, aber keinesfalls sind sie jeder Aufgabe gleichermaßen gewachsen oder gar das Allheilmittel.

Allen Verfahren gemein ist die Herausforderung der Problem-Codierung, also das entsprechende "In-Form-Bringen" der Daten, auf denen ein Algorithmus lernen soll. Wie die Art des Ergebnisses von Verfahren zu Verfahren unterschiedlich ist, können auch die Eingangsdaten, die sich der Algorithmus erwartet, höchst unterschiedlich sein. Nicht jedes Verfahren kann jedes Problem gleichermaßen gut lösen und nicht jedes Problem lässt sich beliebig codieren.

In unseren Produkten kommen daher unterschiedlichste Verfahren des Machine Learnings an vielerlei Stellen zum Einsatz, die dort spezielle Probleme effizient und mit hoher Präzision lösen. Es gab jedoch in der Vergangenheit auch schon Versuche, bestimmte Module, die durch jahrelange Erfahrung und kontinuierliche Optimierung eine sehr hohe Qualität und Zuverlässigkeit erreicht haben, durch maschinell gelerntes Wissen zu ersetzen, die eindeutig zugunsten des Menschen bzw. konventioneller Algorithmen ausgingen. Denn es eignet sich eben nicht jedes Problem gleichermaßen gut für maschinelle Lernverfahren, so verlockend der Trend auch ist.

Wie so oft ist JoinVision auch in diesem Bereich dem Trend voraus und verfügt daher bereits seit Jahren über hochkapazitives Machine Learning Know-how, welches wir uns unter anderem in mehrjährigen Forschungskooperationen angeeignet haben. Unsere Ingenieure kennen die Stärken und Schwächen der einzelnen Verfahren und wissen sie dort einzusetzen, wo sich dadurch für unsere Software und in Folge unsere Kunden eine spürbare funktionale oder qualitative Verbesserung erzielen lässt. So gehört diese vermeintliche Wunderwaffe für uns in der Entwicklung und in Folge in unseren Produkten seit langer Zeit zur Selbstverständlichkeit. Unscheinbar, reibungslos und millionenfach bewährt.


Kontakt

Unser Büro

Prinz-Eugen-Straße Nr. 70

1040 Wien

contact@joinvision.com

+43 (0)1 505 80 70

+43 (0)1 505 80 70 60

Schreiben Sie uns







JoinVision-Logo

JoinVision ist führender Anbieter mehrsprachiger semantischer Recruiting-Technologie. Mit CVlizer und JOBolizer werden Bewerberunterlagen bzw. Stellenanzeigen automatisch erfasst, analysiert und beschlagwortet. Die Applikation MatchPoint liefert einen automatischen One-Klick-Vergleich von Bewerberprofilen mit Job-Angeboten und umgekehrt. HRexplorer bietet zusätzlich auch den Zugriff auf externe Stellenanzeigen- und Bewerberdatenpools.

In Verbindung bleiben

Aktuelle Tweets