Rechtschreibfehler müssen nicht der Bewerbung Tod sein

Rechtschreibfehler müssen nicht der Bewerbung Tod sein

Intelligente CV-Parser üben diesbezüglich Nachsicht im Bewerbungsprozess

Die FAZ veröffentlichte vor kurzem in ihrer Rubrik „Beruf und Chance“ einen Artikel mit folgender Überschrift: „Computer verzeihen Bewerbern keine Rechtschreibfehler“.

Das sehen wir von JoinVision eigentlich etwas differenzierter.

Rechtschreibfehler in der Bewerbung

Denn in der Zwischenzeit werden sehr komplexe CV-Parsing-Systeme, wie z.B. der CVlizer, als erster Verarbeitungsschritt für Bewerbungen eingesetzt. Dabei handelt es sich um hochentwickelte Systeme, die vor allem dadurch punkten, dass sie jedes erdenkliche Format und jede erdenkliche Form von Lebensläufen und Bewerbungsmappen gleichermaßen und vollständig erfassen können.

Grundsätzlich gilt: Je einfacher ein Lebenslauf für einen Menschen lesbar ist, desto fehlerfreier und einfacher ist er auch für ein Computersystem „lesbar“. Hervorhebungen im Format wie fette und kursive Schriften sowie Unterstreichungen helfen nicht nur dem Menschen dabei, sofort das Wesentliche zu erfassen, sondern zeigen damit auch dem CV-Parser, was wesentlich ist. Derartige Auszeichnungen sind also auch in Lebensläufen, die automatisch verarbeitet werden, von Vorteil – und nicht von Nachteil! Gleiches gilt für andere Schriftgrößen, z. B. für Überschriften, oder auch für die Wahl eines anderen Fonts für wichtige Informationen.

Fakt ist auch: Mehrspaltigkeit und "kreativ" formatierte Lebensläufe erschweren nicht nur dem Recruiter das Erfassen des Lebenslaufes - so künstlerisch ansprechend derartige Dokumente auch sein mögen – sondern machen es auch dem Computersystem deutlich schwerer, das Dokument gesamtheitlich fehlerfrei zu erfassen. Da ein CV-Parser einen Lebenslauf aber ohnehin nur objektiv auf Grund gelisteter Fakten beurteilen kann, jedoch keineswegs dazu in der Lage ist, beispielsweise eine künstlerische Leistung wie eine Werksmappe zu analysieren, werden Bewerbungen im kreativen Bereich ausschließlich nach wie vor von Menschen geprüft.

Gute CV-Parsing-Systeme analysieren eine Bewerbung längst semantisch, also inhaltlich, und versteifen sich nicht auf einzelne Begriffe und Schlagwörter. Es wird versucht, die in jeder Berufs- und Ausbildungsphase erworbenen Fähigkeiten und Erfahrungen, auch unter Einbezug von Zeugnissen und weiteren Anhängen, gesamtheitlich zu erfassen und nach ihrer Aktualität und Intensität zu bewerten. Hierbei werden die sogenannten semantischen Konzepte auch aus ganzen Sätzen extrahiert und je nach Fähigkeit der zugrundeliegenden Wissensbasis wird ein Konzept auch erfasst, wenn es umschrieben oder ungewöhnlich beschrieben wird.

Ein guter CV-Parser sollte grundsätzlich in der Lage sein, einzelne (Rechtschreib-)Fehler zu verzeihen, insofern Tätigkeiten und Fähigkeiten nicht nur einmalig Erwähnung finden.

Ist ein Lebenslauf erst einmal analysiert, wird er in abstrahierter Form einem semantischen Matching-System zugeführt, um die Bewerber in Relation zu einer ausgeschriebenen Stelle nach ihrer Relevanz zu reihen. Ab diesem Moment spielt das ursprüngliche Format und die Form des Lebenslaufes keine Rolle mehr. Das System entscheidet auf rein objektiver Basis. Es dient dabei dennoch nur als Unterstützung für den Recruiter - die Entscheidung, wer zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wird, bleibt ausschließlich ihm überlassen.

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