Aus der Welt der semantischen Chirurgie: Operation stech nische!

Aus der Welt der semantischen Chirurgie: Operation stech nische!

Mein erster Monat bei JoinVision

Welcome on Board! Die Aufnahme im Team war mehr als herzlich. Das hatte ich so nicht erwartet. Ich? Volker Gröller, geboren und aufgewachsen in Kaindorf an der Sulm in der schönen Südsteiermark. Seit Anfang Februar kümmere ich mich als der Computerlinguist im Unternehmen darum, dass wir kein Stückchen Information, das sich in einem Text finden lässt, unbeachtet lassen.

Volker beim Fußballspielen

Wie wird man zum Computerlinguisten? Ganz klar, man studiert Russisch! So war‘s zumindest bei mir. Von 2011 bis Januar 2018 studierte ich in Graz russische Kultur-, Literatur- und Sprachwissenschaften, inklusive Auslandssemester an der staatlichen Universität Volgograd im Süden Russlands. Begeistert hat mich von Anfang an die Linguistik, und so spezialisierte ich mich sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudium darin. Während letzterem kam ich über einen meiner Professoren mit quantitativer Linguistik in Kontakt: Korpusanalyse, automatische Textanalyse. Und bevor ich so richtig wusste, worauf ich mich einließ, befasste ich mich bereits mit durchschnittlichen Wort-, Satz- und Absatzlängen in Texten und rhythmischen Betonungsstrukturen. Unentbehrlich dafür war nicht nur ein Grundverständnis von Statistik, sondern auch (auwe!) vom Programmieren. Lange Rede kurzer Sinn, so oder so ähnlich wird man zum Computerlinguisten.

Übrigens, der kryptische Titel ist keine Erfindung von mir. Der Computer ist „schuld“! Denn mit dieser Überschrift spiele ich auf eine nicht gänzlich humorlose Kinderkrankheit der neuen Ontologie an, an deren Heilung ich kräftig mithelfen darf. Bei einem unserer ersten Parsingtests wurde die „operationstechnische Assistentin“ zur „Operation stech nische“, die semantische Ausbeute war dementsprechend mager.

Was hat es mit der neuen Ontologie auf sich? Zuviel will ich da (noch) nicht verraten, aber so viel sei gesagt: wir bringen dem Computer die menschliche Sprache bei. Aber ohne lexikonähnliche Listen, ohne statistisches Übersetzen, sondern „so richtig.“ Der Rechner soll menschliche Sprache interpretieren, ja verstehen können! Um das geht es. Zugegeben, das ist ehrgeizig. Vor allem wenn man bedenkt, dass der Rechner ja nicht der Schnellste ist, wenn‘s ums Lernen geht. In meiner Heimat würde man ihm attestieren, seine Eltern hätten ihn als Kind dreimal in die Luft geworfen, jedoch nur zweimal aufgefangen. Doch wir bemühen uns um ihn. Wir glauben an ihn! So wie an die neue Ontologie.

Sonst? Unter anderem aktiver Spieler in einer österreichischen Kleinfeldfußballliga (im Bild rechts).


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