Nicht jeder Schritt ist gleich ein Meilenstein

Nicht jeder Schritt ist gleich ein Meilenstein

Aus dem Alltag des JoinVision-Entwicklungsteams

In unregelmäßigen Abständen geben wir aus der Technik bei JoinVision Einblicke in unsere Entwicklungsprozesse, plaudern aus dem Nähkästchen und lassen uns auch mal in die Karten blicken.

Entwicklungsalltag bei JoinVision

Der Entwicklungsalltag ist ja auch alles andere als unspannend, wenn man sich mit Technologien wie semantischen Systemen, Machine Learning oder Natural Language Processing beschäftigen kann. Die Optimierung unserer Systeme ist jedoch eine Klasse für sich, und oftmals tun wir genau das: Verbessern und Optimieren.

Manchmal gelingt es uns, zumeist als Folge eingehender Analyse einer bestimmten Problematik oder sich abzeichnender Muster, selten auch ganz unverhofft, große Schritte vorwärts zu machen. In der Extraktionsqualität, in der Verarbeitungsperformance oder in der Klassifikations- und Matchingpräzision. Frei nach dem Motto "Großes bewirkt Großes" stehen dahinter oft gravierende und von langer Hand geplante Neuentwicklungen; tausende Zeilen neu geschriebener Code, der Einsatz eines neuen Frameworks oder eines neu erlernten Entscheidungsmodells. Manchmal müssen wir auch zwei Schritte zurückgehen, um einen Schritt vorwärts zu machen.

"Große Schritte" sind jedoch sehr relativ. Wenn man sich in der Domäne semantischer Systeme so lange mit der Optimierung selbiger beschäftigt wie es bei JoinVision der Fall ist - schließlich haben wir bereits 2007 unsere erste semantische Jobplattform lanciert - bewegt man sich irgendwann in Bereichen, in denen die Luft äußerst dünn ist. Wenn es uns gelingt, die Extraktionsqualität bei unserem CV-Parser CVlizer für unsere Kernsprachen, wie bspw. Deutsch, im Prozentbereich hinter dem Komma zu verbessern, so ist dies durchaus beachtlich.

In der Regel jedoch führen unsere Optimierungen zu spürbaren Verbesserungen in einzelnen Teilbereichen für bestimmte Sprachen, wodurch sich die Qualität für ein bestimmtes Feld durchaus um einige Prozent bewegen kann. Das Gesamtextraktionsergebnis jedoch wird, aufgrund der großen Menge der von uns extrahierten Informationen, davon nur leicht beeinflusst. Als Konsequenz ist das Resultat vieler Entwicklungsstunden oft nur eine Bewegung an der zweiten Stelle hinter dem Komma – aber auch das kann hin und wieder ein Meilenstein sein, der nicht zu unterschätzen ist.

Und doch: Eine stetig besser werdende, immer noch performantere Extraktions- und Matching-Engine sind der Mühen Lohn und es gibt noch genügend Spielraum nach oben, noch genügend Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Und praktisch täglich kommen wir unserem Ziel, das perfekte Ergebnis zu liefern, einen kleinen Schritt näher. Nur: Von diesen unzähligen kleinen Verbesserungen müssen wir Ihnen nicht im Wochentakt berichten - sie fügen sich ganz von alleine zu einem großen Ganzen zusammen. Unsere Kunden profitieren von einem immer noch besseren, noch runderen Ergebnis. Tag für Tag. Step by Step.


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JoinVision ist führender Anbieter mehrsprachiger semantischer Recruiting-Technologie. Mit den beiden Parsern CVlizer und JOBolizer werden Bewerber­unterlagen bzw. Stellenanzeigen automatisch erfasst, analysiert und beschlagwortet. Module, wie z.B. HRclassifier, HRcapture und HRmerger, erweitern die Möglichkeiten, um alle Informationen unmittelbar als standardisiertes, strukturiertes Kandidaten- oder Stellen-Profil im XML-Format zur Verfügung zu haben.

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